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TSV Dorfen - SV Waldperlach

Der TSV Dorfen unterlag dem abstiegsbedrohten SV Waldperlach vor eigenem Publikum mit 0:1 (0:0) Toren. Die Einheimischen brachten von Anfang an nicht viel zustande, sodass die Niederlage auch verdient war. Gerhard Thalmaier sah wegen Foulspiels die Rote Karte. Insgesamt verteilte Schiedsrichter Martin Mooser acht Gelbe Karten (zwei für Dorfen, sechs für Waldperlach).

In der ersten halben Stunde tat sich nicht viel. Die Dorfener waren bemüht, aus einer sicheren Abwehr heraus ihr Spiel aufzubauen. Die Gäste ihrerseits versuchten mit aggressivem Forchecking einen geordneten Spielaufbauvon Anfang an zu unterbinden. Dieses Vorhaben gelang dem Tabellenvierzehnten auch recht gut. So hatten die ersten Möglichkeiten auch die Waldperlacher. Nach einem Eckball von Alessandro Luzzi zeigte Keeper Alexander Wolf eine kleine Unsicherheit, doch schließlich konnten seine Nebenmannen klären (31.). Nach einem Spielzug über Luzzi zielte Anthony Ba weit über das Gehäuse (33.). Dann aber zeigten auch die Dorfener auf. Nach einer Flanke von Markus Mittermaier zog Benedikt Hönninger aus 15 Meter ab. Torwart Marius Ziguris konnte zunächst per Faustabwehr klären, aber auch den gewaltigen Nachschuss von Mittermaier lenkte er zur Ecke (35.). Eine Mittermaier-Ecke köpfte Hannes Hellfeuer knapp drüber (43.).

Nach dem Wiederanpfiff gab es zunächst ein Spiegelbild der Anfangsphase. Erst nach etwa einer Stunde kamen die Gäste besser ins Spiel. Man sah deutlich, dass für sie wesentlich mehr auf dem Spiel stand. sie wirkten in ihren Aktionen konsequenter. Die Isenstädter Abwehr war unsortiert. Das nutzte Ricardo Bauer und köpfte aus dem Getümmel heraus aus kurzer Entfernung das Tor des Tages (66.). Nun wurde die Partie hektischer. Es gab viele kleine Nicklichkeiten. Gerhard Thalmaier kam bei einem Zweikampf einen Schritt zu spät und nach seinem Foul im Mittelfeld an Tobias Hainthaler wurde er vom Platz gestellt (68.). Trotz Unterzahl stemmten sich die TSVler gegen die Niederlage. Verzweifelte, aber nicht immer durchdacht Angriffe waren die Folge. Aber Sebastian Hänle (83.), Mittermaier (90.) hatten mit ihren Schüssen Pech, wie auch Andreas Hartl mit seinem Kopfball, den Ziguris über die Latte lenkte (90+4). Aber auch Yohannes Efrem hätte alles klar machen können als er alleine auf Wolf zulief, fand aber in ihm seinen Meister (88.).

SM

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