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TSV Buchbach II - TSV Dorfen

In einer sehr fairen Partie besiegte der TSV Dorfen die Regionalligareserve des TSV Buchbach mit 2:1 (0:1) Toren. Dabei mußten die Isenstädter mit einem Minikader zum Lokalderby anreisen. Neben Gerhard Thalmaier (noch gesperrt) und Michael Friemer (verletzt), fehlte auch noch Benedikt Hönninger (beruflich verhindert). Immerhin erklärte sich Timo Lorant bereit, zunächst auf der Ersatzbank Platz zu nehmen.

Schrecksekunde für die Dorfener schon in der 6. Minute. Bei der Die Abwehrreihe kann nicht entscheidend klären. Ein Gestochere vor dem Gehäuse von Alexander Wolf nutzte Nikolai Davydov eiskalt aus und spitzelte das Leder aus kurzer Entfernung zur Führung über die Linie. Überhaupt kamen die Dorfener in den ersten 20 Minuten mit dem aggressiven Forchecking der Gastgeber nicht zurecht. Zudem liefen sie einige Male in die Abseitsfalle. Im Angriff gab es einige Missverständnisse, sodass die Durchschlagskraft zunächst fehlte. Nach etwa einer halben Stunde wurden die Donbeckmannen deutlich sicherer. Die Isenstädter hatten noch vor der Pause eine gute Ausgleichsmöglichkeit. Einen Freistoß von Markus Mittermaier konnte Keeper Daniel Süßmaier mit den Fingerspitzen gerade noch an die Querlatte lenken. Den Nachschuss wehrte er mit Mühe ab (40.).

Nach dem Wiederanpfiff wogte die Partie dann hin und her, Höhepunkte blieben aber vorerst Mangelware. Gab es dann doch Torraumszenen, entstanden sie meist durch individuelle Fehler auf beiden Seiten. In der Schlussphase sah man den Dorfenern aber dann an, dass sie dieses Spiel nicht kampflos herschenken wollten. Und dann gelang ihnen ein herrlicher Spielzug. Mittermaier setzte sich auf rechts durch, passte in die Mitte. Dort stand Kapitän Andreas Hartl, der überlegt hoch in die linke Ecke zielte und den Ausgleich erzielte (79.). Die Isenstädter blieben am Drücker. Der eingewechselte Timo Lorant eröffnete das Spiel mit einem klugen Pass in die Tiefe auf Hartl. Der bediente dieses Mal mittermaier, der flach zum 2:1 Führungstreffer einnetzte.

Am Ende war der Dorfener Sieg verdient, weil sie Willen zeigten und trotz der Personalmisere nicht nachließen. Kämpferisch haben sie wieder alles gegeben.

SM

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