C1: TSV Dorfen – SV Planegg-Krailling

Leider konnte sich die C-Jugend des TSV Dorfen am letzten Wochenende für ihren starken Auftritt in der 2. Halbzeit nicht belohnen. Zu Gast war der SV Planegg-Krailling, der bis dato in der laufenden BOL Saison erst ein Spiel verloren hatten.

Der SV Planegg-Krailling übernahm von Anfang an das Kommando und kam des Öfteren gefährlich in die Dorfener Hälfte. Während sich der TSV gedanklich wohl noch in der Kabine befand, schlug es bereits in der 2. Minute im Gehäuse von Markus Kraske ein. Schöner Spielzug – 0:1 für den Gast. Trainer Lüers hatte seine Mannschaft umgestellt. Clemens Blaha neben Andreas Folger in die Innenverteidigung, den schnellen und trickreichen Navab in den Sturm beordert. Im Mittelfeld sollten Luca Hübner, Tim Daubenbüchel und Jonas Lüers die Strippen ziehen. Auf den Außenbahnen wie bisher Oskar Lennartz, Alecs Ivascu, Kilian Lekse und Jonas Härle. Der TSV muss bis auf Weiteres noch auf Dani Mooser und Sami Müller verzichten. Tim Daubenbüchel kehrte nach Verletzung in die Mannschaft zurück. Die Umstellungen schienen zu funktionieren. Wären da nicht immer wieder die individuellen Fehler. In der 11. Minute stand der Stürmer des Sportvereins Planegg-Krailling komplett blank und musste nur noch zum verdienten 0:2 einschieben. Der Schiedsrichter machte in Halbzeit eins mit einigen seltsamen Entscheidungen auf beiden Seiten auf sich aufmerksam. Bis zur Pause tat sich nicht mehr viel. Der TSV musste in der 26. Minute noch das 3:0 verkraften. Damit ging es in die Pause.

3 Minuten war die zweite Halbzeit erst alt, als sich Jonas Lüers den Ball am gegnerischen 16er schnappte und Richtung Tor zog. Sein Schuss wurde zwar geblockt, aber der aufrückende Lorenz Benkart erkannte die Situation am schnellsten, zog zur Grundlinie und passte in die Mitte. Navab hatte aus 6 Metern vor dem Tor leichtes Spiel. Neuer Spielstand 1:3. Nur 7 Minuten später fast ein Abgleich des 1:3. Schöner Pass von Luca Hübner auf Lorenz Benkart. Benkart auf Navab. 2:3 und noch 15 Minuten zuspielen. Der TSV war nun am Drücker. Den nächsten vorbildlichen TSV-Angriff unterband der Schiedsrichter, indem er ein vermeintliches Abseits pfiff. Diese Fehlentscheidung raubte dem TSV die Chance auf das 3:3, da sich Navab seines Gegenspielers bereits entzogen hatte. Im Gegenzug entschied der Schiedsrichter beim Planegger Angriff auf „nicht Abseits“. Die Folge war das 2:4 und somit der Endstand.

Dass Abseitsentscheidungen für einen Schiedsrichter ohne Linienrichter schwer zu entscheiden sind, ist für alle Beteiligten nachvollziehbar. Eine gewisse Konstanz in den Entscheidungen sollte aber erkennbar sein. Diese war leider nicht vorhanden und hinterlässt einen faden Beigeschmack.

Ein schweres Wochenende wartet auf die Dorfener Jungs. Am kommenden Freitag reist die Lüers Truppe nach Ingolstadt, am Sonntag wartet das nächste Auswärtsspiel bei 1860 Rosenheim.

TH

 

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