Was ist Judo?
Grundinformationen

Alexandra Degener zeigt Harai-Goshi
Japanisch "Judo"

Haltegriff Kuzure-Kesa-Gatame
Wie ein Gebot von Jigoro Kano, dem Begründer des Judo : "Die Menschen sind Rivalen im Wettkampf, aber geeint und Freunde durch ihr Ideal in der Ausübung ihres Sportes und noch mehr im täglichen Leben". Dieses schließt auch die höchste Achtung vor dem Partner und dessen körperlichen Wohlbefinden mit ein, ein Prinzip das bei vielen Wettkämpfen scheinbar vergessen wird, aber den eigentlichen Sinn des Judo Ausmacht "Sanfter Weg". Andere verbreitete und weniger verbreitete Formen sind Aikido, Judo, Ju-Jutsu, Karate, InYoRyu, Teak-Won-Do und Jiu-Jitsu; das Ju-Jutsu stellt zusammen mit dem Jiu-Jitsu eine der traditionellsten Formen dar, da hier noch oder besser wieder alle Wege zusammengeführt wurden.
Jigoro Kano

Statue: Jigoro Kano

Jigoro Kano
Dieses stellte sich für ihn jedoch als ziemlich schwierig heraus, da er zuerst keine Schule fand um dort zu lernen;aufgenommen wurde er dann schließlich von Sensei Teinosuke Yagi, dieser war bereit ihn zu trainieren. In seinem weiteren Training trainierte Jigoro noch mit Sensei Hachinosuke Fukuda und Sensei Masatomo Iso, beide Meister des Tenshin Shinyo Ryu.
Eisho Tempel - Kanos erstes Dojo

Eisho Tempel
Er begann zunächst im Jahr 1882 mit neun Leuten zu trainieren, Tomita Tsunejiro, Nakajima, Higuchi Seiko, Matsuoka, Amano Mai, Arima Junshin, Yokoyama Sakujiro, Yasashita Yoshaiki und Saigo Shiro welcher sein bester Schüler werden sollte. Jigoros Dojo mit zwölf Tatamis lag im Eisho Tempel.
Geschichte

Judoka
Wer technisch überlegen war sollte sich auf einem Turnier organisiert von der Tokyoter Polizei herausstellen, dieses Gewann der Kodokan und damit der Weg des Ju-Do klar mit dreizen Siegen und zwei unentschieden. Nach diesem Sieg stellte sich heraus, dass der Weg des Judo allen anderen Wegen und allen JuJutsu Schulen überlegen war.
Etwa gegen 1887 perfektionierte Kano seine Techniken und 1922 seine Spirituellen Wege, es wurde eine Kulturelle Bewegung des Kodokan gegründet, mit der Maxime der "Maximalen Effektivität, Gegenseitigen Achtung und Wohlergehen".
Dieses Prinzip sollte auch heute noch im Judo vorherrschen, scheint aber von vielen Turnierkämpfern vergessen zu werden.
Ein Weg zur Gewandtheit....
Der erste Judo-Verein, der 1918 von Gunji Koizumi (1885-1965) in London gegründet wurde, kann gut als Ausgangspunkt für die Verbreitung des Judo in Europa betrachtet werden. Mit seiner Gründung verbreitete sich diese neue Sportart über ganz Europa, bis 1951 bereits die ersten Europameisterschaften und wenig später 1956 die ersten Weltmeisterschaften stattfanden. Als eigentliche Sportart gibt es Judo also in Deutschland erst seit knapp 50 Jahren. Die Wurzeln dieses japanischen Kampfsystems liegen im Jujutsu und wurden von Professor Jigoro Kano dem Geistigen Vater des Judo weiterentwickelt. Mit 23 Jahren gründete Kano eine eigene Ju-Jutsu Schule und nannte die Disziplin die er unter richtete, Judo. Er maß dem Judo einen stark erzieherischen Aspekt bei und setzte seine Schwerpunkte auf das Körperliche Training, die Selbstverteidigung und die Selbstbeherschung.
Ju-Jutsu
Ju Jutsu wurde um die Jahrhundertwende unter dem namen Jiu Jitsu in Europa eingeführt. Die Techniken aus dem japanischen Ju Jutsu vermengten sich mit europäischen Box und Ringertechniken, so daß von dem ursprünglichen System nur wenig übrig blieb. Das JiuJitsu wurde später, angeregt durch den Kodokan, reformiert und in den früheren Namen umbenannt. Im JuJutsu finden sich Techniken aus andern Budo-Disziplinen wieder.
Der Übende bekommt die Prinzipien des Judo, Aikido und Karate vermittelt.
Prinzipien und Techniken
JuJutsu ist eine Synthese aus Aikido,Judo und Karate.Der Übende bekommt die Prinzipien des Judo, Aikido und Karate vermittelt.
Judo
Siegen durch Nachgenben: stoße, wenn du gezogen wirst und ziehe wenn du gestoßen wirst.Aikido
Gegner in Drehbewegung hineinbringen, um ihn mittels Zentrifugalkraft aus dem Gleichgewicht zu bringen und dann zu werfen.Prinzipien und Techniken
Schlag-, Stoß- und Tritttechniken wurden aus dem modernen Judo entfernt, um Wettkämpfe ohne Verletzungsgefahr für die Sportler zu garantieren.
Training

Der Sanfte Weg
Judo kann in jedem Alter gelernt und praktiziert werden.